Wir sind die etwa 20 km von Sihanouk Ville zum Nationalpark mit dem Motorrad gefahren. Danach sind wir etwas mehr als eine Stunde mit einem Motorboot den Fluss hinunter bis fast an die Küste getuckert. Man bekommt eine fasinierende, atemberaubend schöne Landschaft und viele dort lebende Vögel zu sehen. Und selbstverständlich ein paar der dort lebenden Fischer in ihren Ruderbooten. Zweimal hab ich einen Fischadler gesehen wir er eine Fisch aus dem Wasser geholt hat, und das aus ein paar Meter Entfernung, unvergesslich. Wir sind dann durch den Dschungel bis zur Küste gegangen. Dann war der Strand da. In beide Richtungen so weit das Auge reicht nur Strand und keine Menschenseele. Genial. Wir sind danach wieder mit dem Boot zurückgetuckert.
Dann haben wir uns sogleich mit unseren beiden Motorrädern auf den Rückweg gemacht. Wollten. Hartmut hatte einen platten Hinterreifen. Was macht man da, am anderen Ende der Welt, kein Wort verstehen und 20 km vom Ziel entfernt. Unmöglich weiterzufahren. Wir haben versucht ein paar Leute zu fragen ob sie eine Luftpumpe haben, vergeblich. Dann war da diese Frau, mit dem aufgeschnittenem Kanister und lauter Müll drinnen. Die hat den Reifen repariert, das war kein Müll sondern das "Kambodscha Moped Notfallset" das in keinem Haushalt fehlen sollte, offensichtlich hat die das auch nicht zum ersten mal gemacht das ging alles rucki, zucki. Die Frau hat sich über das Trinkgeld sehr gefreut, und wir konnten uns auf die Rückfahrt machen.