Kampot ist an sich ein Drecksnest am letzten Ende der Welt. Es gibt dort so absolut gar nichts. Eine einzige Brücke, die aussieht als ob man drei verschiedene Brücken hintereinander gesetzt hätte (hat man vielleicht auch), führt über den Fluss der das Dorf teilt. Sonst ist der einzige Grund dort hinzufahren der Nationalpark am Bokor Hügel, das aber ist ein guter Grund.
Zuerst fährt man über eine Stunde den Hügel rauf. Unterwegs nimmt der Fahrer solange Platz ist, Mönche mit die auf den Hügel zu ihrer Pagode pilgern. Vom Hügel hat mal eine grandiose Aussicht bis an die Küste hinunter. Es ist auf den ersten Blick ersichtlich warum die Franzosen Häuser, eine Kirche, ein Hotel und anderes hier herauf gebaut haben: es ist einfach eine wunderschöne Gegend. Von all den Gebäuden sind nur noch die Mauern übrig. Als erstes stand eine etwa einstündige Dschungelwanderung auf dem Plan, wobei ich mich immer noch Frage, wie der Führer den Weg gefunden hat. Da war einfach kein Weg zu sehen. Zum Abschluss konnte, wer wollte und selbstverständlich tat ich das auch, ein Bad am Fuße eines Wasserfalles nehmen, bei eiskaltem Wasser. Aber bei all der Hitze war das eine Wohltat. Dann gabs noch ein Mittagessen im Fluss. Richtig, im Fluss, auf Felsen mitten im Fluss wurde es uns serviert. Zum Abschluss haben wir dann noch das ehemalige Hotel erkundet - faszinierend.