Um etwa 10h Abends sind wir losgefahren in ein Dorf am Fuß des Vulkanes. Dort haben wir bei etwas Tee gewartet loszugehen. Um 1h nachts haben wir uns im Nebel mit Taschenlampen bewehrt auf den Weg gemacht. Die Straße rauf, durch das Dorf, weiter zwischen Tabak oder sonstigem Sträuchern immer Richtung Gipfel. Angekommen am ersten Aussichtspunkt, umgeben von Wolken und Nebel warteten wir ob sich die Sicht bessert, es wäre gefährlich weiterzugehen. Eine halbe Stunde war der Himmel klar, keine Wolken, kein Nebel um uns. Also weiter zu Aussichtspunkt zwei, wieder Wolken, wieder warten. Wieder eine halbe Stunde später, keine Wolken mehr um uns und klare Sicht. Genauso bei Aussichtspunkt drei, erst Wolken um uns, eine halbe Stunde später klare Sicht.
Es ist nicht so einfach, im dunkeln mit einer Taschenlampe einen Berg zu besteigen. Das Dorf liegt auf etwa 1500 m, der Gipfel des Merapi auf 2911 m. Endlich waren wir oben, der Kraterrand nicht weit von uns entfernt (wir waren nicht ganz oben, etwa 100 m darunter). Den Sonnenaufgang dort oben zu sehen, immer wieder Wolken unter uns vorbeiziehen zu sehen, ein herrliches Panorama, alles zusammen ein unvergessliches Erlebnis.