Von Yogyakarta sind wir mit einem Minibus nach zum Bromo gefahren, mit einem Fahrer der während der Fahrt immer wieder eingenickt ist - schrecklich. In Cemera Lawang, dem Dorf am Bromo, wollten uns beim Guesthouse ein paar Leute Jacken und Mützen verleihen für mehr als ich anderswo die Sachen kaufen kann.
Frühmorgens geht die Fahrt mit dem Jeep los, um den Bromo von aus der Ferne und, natürlich, den Sonnenaufgang zu sehen. Es war soviel Nebel, dass der Fahrer ein paarmal aussteigen musste um den Weg zu suchen. Dann am Ziel, natürlich sind da schon ein, zweihundert Leute, selbstverständlich auch Wiener, die auf den Sonnenaufgang warten. Die Aussicht erinnert an eine Mondlandschaft, so viele Krater. Aus einem steigen immer wieder Rauchwolken auf. Es wird heller und alles färbt sich rot, in dem großen Becken unter uns - einem uralten Vulkankrater der erloschen ist um in ihm mehrere kleine Krater, auch den Bromo, hervorzubringen - liegt der Nebel wie ein See.
Danach gehts weiter, zum Bromo. Dort angekommen wieder viele Besucher, man kann das letzte Stück durch die Mondlandschaft auf dem Rücken eines Pferdes zurücklegen oder auch einfach zu Fuß. Den Krater hinauf bis an den Rand führt eine Betontreppe, von oben kann man in den Krater hineinschauen, dorthin von wo die Rauchwolken kommen. Zur Hälfte hab ich den Kraterrand, der zwischen einem halben und mehreren Metern breit ist umrundet. Für den Fall dass man stolpert sollte man in hier versuchen nach außen abzustürzen und nicht in den Krater hinein.