In Bali sind wir erst in den Norden nach Lovina gefahren, dort ist es schön und es sind praktisch keine Touristen dort.
Der Typ im Billibo, unserem Guesthouse, seinen Namen haben wir nie rausgekriegt, hat uns das Frühstück immer mit den Worten "Have a nice breakfast, HEE!!" gebracht worüber wir uns täglich köstlich amüsiert haben.
Eines abends haben wir festgestellt, dass man immer eine Taschenlampe mitnehmen soll für den Fall dass es mal später wird, denn im Dunkeln heimgehn ist nicht so lustig wenn man nicht in ein Loch im Gehweg fallen will.
An einem Morgen sind wir schon vor 6 Uhr mit einem Boot rausgefahren um Delfine zu sehen, da sind dann etwa 20 Boote draußen die alle nach Delfinen ausschau halten und denen immer hinterherfahren. Wir hatten einen guten Tag erwischt und auch recht viele gesehen.
Von Lovina sind wir nach Ubud, unterwegs haben wir uns den Git Git Wasserfall angeschaut und einen Gewürzmarkt besucht.
Ubud ist recht schön, hier sind halt wieder viel mehr Touristen als in Lovina, aber das ist auch wieder keine Kunst. Man kann hier auf dem Markt viele schöne Souveniers kaufen, von Sarongs und vielen Batik Sachen bis zu Statuen und Bildern. Ich hab mir ncihts gekauft, nur einen Haarschnitt verpassen lassen.
Unser Gästehaus hatte einen Swimmingpool an dem wir recht viel Zeit verbracht haben, abends ist dort immer eine Fledermaus herumgeflogen und hat Insekten gejagt.
Auf einer Tagestour haben der wir den drei Tempel, einen Spice Garden und den Gunung Batur (Vulkan) gesehen. Der erste Temple war der Goa Gajah, das ist eine Tempelanlage um eine Elefantenhöhle.
Beim Gunung Kawi Tempel gibt es riesige Felsenrelievs, um dorthinzukommen geht man einen langen Weg zwischen Reisfeldern und sieht unterwegs viele Einheimische die schweres Baumaterial für die Tempelerweiterung auf dem Kopf dorthin tragen.
Der dritte Tempel am diesem Tag war der Tirta Empul, ein Wassertempel wo in dem angeblich heilenden Wasser viele Menschen ein rituelles Bad nehmen.
Der Gunung Batur war leider schlecht zu sehen, da es stark bewölt war, aber Hauptsache wir für die fünf Minuten schlechter Aussicht auch noch Eintritt bezahlt.
Im Spice Garden gab es die verschiedenen Gewürze sowie Kaffee und Kakaopflanzen zu sehen, was auch interessant ist wenn man sowas nicht kennt.
In ganz Ubund wird eine Spezialität angepriesen die man unbedingt essen muss, eine ganze Ente auf eine spezielle Art zubereitet. Solltest mal jemand dorthinkommen rate ich die Finger davon zu lassen, man kanns schon essen, aber es gibt durchaus besseres und das dafür billiger.